Gestern hätte der Beitrag noch geheißen “Wo (k)ein Wille, da auch (k)ein Budget”: Der G7-Zaun darf pro Meter gern 285 Euro kosten und kann nach drei Tagen wieder weg. Aber 140 Euro Taschengeld pro Flüchtling und Monat – das ist dem reichen Bayern zu viel. Heute kommt es mir so vor, als rege ich mich hier buchstäblich über “Peanuts” auf. Denn immer, wenn man denkt, selbst Horst kann nicht schlimmer, fällt ihm noch was Absurderes ein.

Täglich kommen hunderte Flüchtlinge in Bayern an, nach strapaziöser Flucht unter unvorstellbaren Umständen, voller Hoffnung, bei uns Unterstützung und Ruhe zu finden. Wer sein Land verlassen muss, weil er oder sie politisch verfolgt wird, oder weil dort Krieg herrscht, macht sich nicht freiwillig auf den Weg. Es ist eine traumatische Erfahrung. Und es ist mir unverständlich, warum es unser Land nicht schafft, diesen Menschen einfach zu helfen, wenn sie Hilfe am nötigsten brauchen.

Wir haben für so vieles Regeln in diesem Land, und nicht alle sind sinnvoll: Mit welchem Notenschnitt welche Schule “die richtige” ist. Wo wie lange geparkt werden darf und ob längs oder quer zur Fahrtrichtung. Und wie viel Mehrwertsteuer auf das Sandwich zu entrichten ist, wenn es auf der Terrasse verzehrt wird und nicht im Gehen.

Und für Asylsuchende? Gibt es kein Einwanderungsgesetz, aus dem einfach nur hervorgeht, wann wer wie lange bleiben darf.

Statt alle Energien darauf zu setzen, ein solches Gesetz zu initiieren, spielt Horst mit dem Feuer und übt sich in verbaler Brandstiftung – zu den realen Brandstiftungen in Asylunterkünften schweigt er. Beharrlich. Man muss schon sehr zynisch unterwegs sein, wollte man seinen neuesten “Coup” mit den Abschiebeheimen unter “Vorsichtsmaßnahme” verbuchen. Damit sich die armen Menschen nicht erst eingewöhnen und dann womöglich enttäuscht wieder zurück fahren müsen. Es ist einfach unwürdig, entwürdigend, ja widerlich. “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Mit der Verfassung hat er’s nicht so, der Herr Ministerpräsident.

Er erfährt durchaus Lob dafür. Vom Pegida-Gründer. Dazu fällt mir kein passendes Wort mehr ein. Aber es musste raus. Danke fürs Lesen.

Drei Worte, mehr befand der Kontrolleur offenbar nicht für nötig: “Ticket? Passport? Polizei!” Und schon war er draußen mit dem jungen Afrikaner, der kaum verstand, was da passierte. Ich verstand die drei Worte, ich verstand den Subtext. Und ich war sprachlos. Das war keine normale Ticketkontrolle in der S-Bahn, das grenzt an Racial Screening. Polizeistaat-Feeling. Schleierfahndung.

In S- und U-Bahnen werden in letzter Zeit verschärft Fahrkarten kontrolliert, mir persönlich wurde in den letzten Tagen schon zwei Mal förmlich „aufgelauert“, nämlich an der U-Bahn unten am Marienplatz, an den Rolltreppen, und einen Tag später am Rosenheimer Platz, auch an der Rolltreppe, zur Abwechslung oben. Dort standen dann mehrere MitarbeiterInnen der MVG so dicht, dass wirklich niemand durch kam. Auch die Polizeipräsenz auf den Bahnsteigen hat merklich zugenommen, und mehr als einmal sah ich zwei Beamte mit einem erkennbar nicht-Europäer (waren alles Männer) von dannen ziehen.

Die “Krönung” aber erlebte ich in der S-Bahn, wo ein junger Afrikaner sehr rüde behandelt wurde, ich zitiere vollständig: „Ticket? Passport? Polizei! Raus, mitkommen.“ Und das Ganze hat nicht länger gedauert, als Ihr für die fünf Worte zum Lesen braucht. Eine Frau stand auf und bat den Angestellten um etwas mehr Einfühlungsvermögen, bekam aber auch nur eine pampige Antwort.

Meine Vermutung ist hier – leider: Schleierfahndung & Co. lassen grüßen!

Auf Nachfrage bei einer Kontrolleurin hieß es, sie dürfe dazu nichts sagen, ich solle ihren Chef fragen. Meine geäußerte Vermutung, dass das was mit der Flüchtlingssituation zu tun habe, hat sie quasi per Mimik bestätigt und sichtlich mit sich gerungen.

Mir war in allen Situationen richtig unwohl, weil es sich angefühlt hat wie „Polizeistaat“ (und so gar nicht wie Fahrscheinkontrolle), und das kann es doch nicht sein?!

Liebe Leute, wenn Ihr so was mitbekommt: Steht auf, sagt was, fragt nach! Auch das ist gelebte Willkommenskultur.

Danke! Eure Heidi

Zehn Tage nach der Wahl zur Vorsitzenden der Grünen München füllt sich der Kalender, wird Zeitungslektüre noch intensiver und die To-Do-Liste erwartbar länger. Zeit für ein erstes Resüme.

Das Team.

Es macht einfach Freude, mit mehreren an einem Strang zu ziehen: Der neue Vorstand beginnt mit der Arbeit noch vor der ersten Sitzung (hoch leben Email-Abstimmungen). Die Fraktion im Stadtrat nimmt mich sehr herzlich in ihrer ersten Sitzung auf (mit Kuchen und Sekt zu Joachim Lorenz’ Geburtstag). Beim ersten Treffen mit den MitarbeiterInnen im Stadtbüro spricht viel Erfahrung aus jedem Satz (sehr beruhigend, bei drei Wochen Urlaub der Geschäftsführerin!).

Termine, Termine.

Es ist schon erstaunlich, WIE schnell sich mein Kalender dunkelgrün einfärbt. Selbst wenn ich als Unternehmerin an (grünen) Veranstaltungen teilnehme. Landeschef Eike Halitzky überrascht mich mit einem Kaktus als Begrüßungsgeschenk (meine Interpretation: bleib stachelig, lass Blüten treiben, und zum Gießen kommste jetzt eh nicht groß). Beim gestrigen Sommerempfang “Grüne Wirtschaft” nehme ich Margarete Bauses Grüße schon routinierter entgegen. In den nächsten Wochen ist fast täglich ein grüner Termin dabei – und ich freu mich drauf!

Themen.

Man mag Ampelmännchen für “Deko” halten – ich finde dieses Zeichen für Toleranz und echte Gleichstellung jeden Euro wert. Der Kita-Streik lässt auch unsere Familie “jonglieren” – Wertschätzung für die wichtige Arbeit der ErzieherInnen drückt sich aber nun mal auch übers Gehalt aus, und es wird höchste Zeit, hier aufzustocken. Die Presse zum ersten Jahrestag der “Zweckehe mit Konfliktpotenzial” im Rathaus habe ich gelassen bis amüsiert verfolgt – das Futter für uns Grüne geht so schnell nicht aus und reicht locker für Partei und Fraktion.

Die nächsten Tage…

… nutze ich zum Einarbeiten, Reinlesen, Themen sortieren, Ideen bewerten, Termine priorisieren und organisieren. In diesem Sinne – Frohe Pfingsten!

Auf der Seite der Münchner Grünen sind die Bewerbungen für den Stadtvorstand jetzt online. Und so liest sich meine für die Stadtvorsitzende:

„München, März 2020. Grüne sind wieder Bürger-Meister. Die Grünen feiern ihren Wiedereinzug ins Bürgermeister-Büro mit einer Radl-Sternfahrt zum Rathaus. ‚Wir konnten die Münchner Wählerschaft überzeugen: Ökologische Stadtentwicklung gibt es nur mit dem Original! ‘ kommentiert die Fraktionsspitze das Ergebnis der Kommunalwahl.“

Liebe Freundinnen und Freunde, so oder so ähnlich wünschen wir uns wohl alle die Pressemeldungen in knapp fünf Jahren. Und wir wissen: Das Rennen hat längst begonnen. Ich trete an, als Stadtvorsitzende die nächste Runde mit Euch gemeinsam zu gehen. Ganz im Sinne eines meiner liebsten afrikanischen Sprichworte: „Wenn Du schnell gehen willst, dann gehe alleine, aber wenn Du weit gehen willst, dann geh mit anderen.“

Drei Dinge möchte ich dabei in den Mittelpunkt stellen:

Unsere Kernthemen. München wächst. Und damit auch die Herausforderungen an Umwelt- und Klimaschutz: Wie erhalten wir Grünflächen? Wie halten wir den Verkehr im Zaum und die Luft ausreichend sauber? Wo können wir kreativ, wo müssen wir mahnend eingreifen? Wie schützen wir uns dauerhaft vor der dritten Startbahn? Und wer braucht all diese Plastiktüten? Das ruft doch alles nach Grünem Handeln, um Alt- wie Neu-MünchnerInnen die grüne Lebensqualität in ihrer Stadt zu sichern!

Unser Ringen um Konzepte. Ob Wohnen, Verkehr oder Kultur – es geht um mehr als um Wohnraum, Radlweg und Konzertsaal. Es geht um ökologisches Bauen, um Unterstützung von Genossenschaften über städtische Grundstücke, um lebendige Quartiere, um das Mitwachsen der Infrastruktur in und um nachverdichtete Viertel. Es geht um mehr Mut zu modernen Verkehrslösungen – Haben wir nicht alle eine „Rosenheimer Straße“ vor der Haustür? Es geht um die Vision für ein Kulturhaus für Konzerte plus x, das Menschen vom Sofa holt, nicht um einen Standort. Mir geht es um die Frage: Was fehlt einer Stadt wie München wirklich?

Unser Ohr am Puls der Stadt. „Bürgerbeteiligung“ schreibt niemand so groß und nimmt keineR so wörtlich wie wir. Weil wir aus der Bürgerbewegung entstanden sind und ihr bis heute nahe stehen. Ich will echte Bürgerbeteiligung, keinen mutlosen „Bürgerhaushalt light“. Ich freu mich auf die „ShabbyShabby Apartments“, den CSD und die Radlnacht. Gemeinsam mit anderen und geschlossen als Grüne will ich klare Zeichen setzen. Wer wenn nicht wir Grünen soll denn den Finger in die Wunden legen, die die GroKo so regelmäßig offenlegt? Lasst uns das aufnehmen und gezielt für uns nutzen!

WIR sind die Öko-Partei. WIR sind die Konzept-Partei. Und WIR sind die Beteiligungs-Partei. Ich will das mit Euch nach draußen tragen – in guter grüner Manier, mutig und frech. Mit offenen Ohren, wachem Verstand und dem Herzen am richtigen Fleck.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle Fähigkeiten haben, um politisch erfolgreich zu sein. Wenn alle Räder richtig ineinander greifen, kommt an uns so schnell niemand vorbei.

Dafür will ich mich als Eure Stadtvorsitzende einsetzen. Mit klaren Positionen und bohrenden Fragen, mit frischen Ideen und kreativen Lösungen, mit langem Atem und nötigem Biss. Und vor allem: mit Euch! Dafür bitte ich am 11. Mai um Eure Stimme.

Eure Heidi

14.04.2015

Ich kandidiere.

Diese Website lag eine Weile brach. Genauer seit der Landtagswahl 2013. Der letzte Blogeintrag hieß “Nach der Wahl ist vor der Wahl”. Was liegt also näher, als zur nächsten Wahl Seite und Blog zu reanimieren?

Am 11. Mai wählen die Münchner Grünen einen neuen Vorstand. Zur Wahl stehen die Positionen der Stadtvorsitzenden (Doppelspitze), des/der SchatzmeisterIn sowie drei BeisitzerInnen.

Ich trete an, Stadtvorsitzende der Münchner Grünen zu werden.

Bis zum Wahltermin ist es noch eine Weile hin, aber so peu à peu stelle ich hier schon mal auf “Wahlmodus” um. Schaut also gerne ab und an vorbei, lest Euch durch die Seiten oder macht einen Abstecher auf die Website der Münchner Grünen. Dort werden alle Bewerbungen veröffentlicht. Der Countdown läuft, und ich bin sehr gespannt auf die Runde der Kandidierenden für den nächsten Vorstand.

So long, Eure Heidi

 

DANKE!

an alle Wählerinnen und Wähler für Ihr Vertrauen,

an die Kandidierenden aller Parteien für einen fairen Wahlkampf,

an ein großartiges Unterstützer-Team von Grünen und Nicht-Grünen,

an meine Familie für Euren bedingungslosen Rückhalt!

Ohne Sie, ohne Euch alle wäre ein Plus an Erststimmen nicht möglich gewesen: 9,2% gaben mir ihr Vertrauen. Das sind +1,2 Prozentpunkte oder 1.249 Stimmen mehr als vor fünf Jahren (8,0%, 4.112 Stimmen).

Natürlich hätten wir Grüne uns insgesamt ein besseres Ergebnis gewünscht und werden intensiv analysieren. Aber erst mal gilt es, noch mal um jede Stimme für uns Grüne bei der Bundestagswahl zu kämpfen!

Nach der Wahl ist vor der Wahl…

Geben Sie am 22. September der Energiewende echten Rückenwind! Setzen Sie auf uns Grüne, mindestens mit Ihrer Zweitstimme. Im Münchner Westen steht unser Grüner Landesvorsitzender Dieter Janecek zur Wahl. Und im Münchner Norden haben Sie mit Doris Wagner nicht nur eine aussichtsreiche Kandidatin. Sie wählen hier eine gradlinige Politikerin mit dem Herzen am richtigen Fleck, die sich seit über zehn Jahren für Frauen- und Gleichstellungspolitik auf allen Ebenen engagiert.

Herzlichen Dank!

Ihre Heidi Schiller

2.9. Nymphenburg – 4.9. Moosach – 6.9. Feldmoching – 9.9. Pasing-Obermenzing – 11.9. Feldmoching – 12.9. Laim Wann und wo steht hier

Noch sind Ferien. Und Kinder freuen sich, natürlich. Ausschlafen, den Tag an sich vorbei ziehen lassen, lesen wenn man Lust hat, rausgehen wenn man Lust hat. Und für meine Kinder kommt gerade jetzt hinzu: Wahlkampf helfen, wenn man Lust hat. Flyern geht immer, auch ohne Stundenplan.

So könnte auch Schule gehen: Mathe wenn man Lust hat, Lesen so lange man mag, und Tests schreiben wenn man so weit ist. Klingt utopisch? Das können Sie gerne so sehen. Zur Zeit hören viele Eltern wohl eher ein”Oh nö, Schule ist so langweilig!” Gerne morgens, in einem Ton, der Eltern schon um sieben in der Früh den letzten Nerv rauben kann.

Dabei wollen Kinder lernen! Und in den letzten Ferien vor der Einschulung läuft die Szenerie genau anders herum ab: “Ich will jetzt endlich in die Schule!” Bei meinen Kindern und ihren Freunden war nichts wichtiger als der Einkauf von Heften und Stiften, der Schulranzen wurde gegen allzu neugierige Blicke des Geschwisters verteidigt, Sicherheitsabstände markiert – und respektvoll eingehalten.

Und jetzt? Fliegt der Ranzen in die Ecke und wird keines Blickes mehr gewürdigt. Nichts ist wichtiger als der Ferienkalender, die Packliste für den Urlaub, das Adressheft mit den Telefonnummern der Freunde.

Was passiert da in relativ kurzer Zeit? Die Kinder sind ja nicht weniger neugierig, sie wollen auch nicht weniger wissen. Sie lesen begeistert ihre geolino-Hefte, drehen den Globus und fragen uns Eltern immer noch Löcher in den Bauch. Warum nicht in der Schule? Auf die Frage antwortete mein Sohn kürzlich: “Dich kann ich fragen, was mich interessiert. In der Schule muss ich antworten, was die Lehrerin wissen will.” Tja, manche Analysen sind so kurz wie treffend: Schule ist offensichtlich nicht für Kinder gemacht. Zumindest nicht die Schule, die wir heute erleben.

Schulpolitik ist Wahlkampf-Thema. Ich habe daraus die “Bildugns-Laufbahn” gemacht. Sie sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu diskutieren, ob und wie grüne Ideen für eine moderne Bildungspolitik sinnvoll sind – und wie sie umgesetzt werden können. Für eine kindgerechte Bildung, Chancengleichheit und lebensnahes Lernen.

Alle Termine finden Sie hier!

Ich freu mich auf Sie!

29.07.2013

Eeendlich Ferien!

Inzwischen haben es unsere zwei Kinder fast geschafft: Auch ich zähle die Tage bis zum Ferienbeginn. Schon, damit dieses Gejammer aufhört “Oh nö, Schule ist so langweilig, Mama!” Jeden Morgen, alle beide, im ewig gleichen nörgeligen Ton, der Eltern schon um sieben in der Früh den letzten Nerv rauben kann.

Das eigentlich Schlimme daran ist für mich die Erinnerung an die letzten Ferien vor der Einschulung. Das ist jetzt zwei bzw. vier Jahre her. Da lief die Szenerie genau anders herum ab: “Oh nö Mama, ich will jetzt endlich in die Schule!” Nichts war wichtiger als der Einkauf von Heften und Stiften, der Schulranzen wurde gegen allzu neugierige Blicke des Geschwisters verteidigt, Sicherheitsabstände markiert – und respektvoll eingehalten.

Und jetzt? Fliegt der Ranzen in die Ecke und wird keines Blickes mehr gewürdigt. Nichts ist wichtiger als der Ferienkalender, die Packliste für den Urlaub, das Adressheft mit den Telefonnummern der Freunde.

Was passiert da in relativ kurzer Zeit? Die Kinder sind ja nicht weniger neugierig, sie wollen auch nicht weniger wissen. Sie lesen begeistert ihre geolino-Hefte, drehen den Globus und fragen uns Eltern immer noch Löcher in den Bauch. Warum nicht in der Schule? Auf die Frage antwortete mein Sohn kürzlich: “Dich kann ich fragen, was mich interessiert. In der Schule muss ich antworten, was die Lehrerin wissen will.” Tja, manche Analysen sind so kurz wie treffend: Schule ist offensichtlich nicht für Kinder gemacht. Zumindest nicht die Schule, die wir heute erleben.

Und so gibt es viele Gründe, sich auf den ersten Ferientag zu freuen. Ich freue mich auf den Mitmach-Abend am 31.7. mit Margarete Bause und Gästen im Alten Wirt in Moosach. Ab 19:30 sind Sie herzlich eingeladen, der Podiumsdiskussion zu folgen – und unbedingt selbst mitzumachen an den Thementischen zu kindgerechter Bildung, Chancengleichheit und Lehrer-Rolle.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Ich freu mich auf Sie!

Die einen nennen es Pfingstferien. Ich nenne es

Sprechstunden-Start.

Bis zur Wahl biete ich in allen Stadtbezirken in meinem Stimmkreis MÜnchen-Moosach eine Sprechstunde pro Monat an. Also in Feldmoching, Moosach, Nymphenburg und Laim. Beginn ist diesen Donnerstag um 18:30 Uhr in Feldmoching, weiter gehts am Samstag in der Lerchenau.

Ort und Zeit:
Donnerstag, 23. Mai, 18:30 bis 19:30 Uhr. Restaurant “TreScalini”, Josef-Frankl-Str. 56.
Samstag, 25. Mai, 11:00 bis 12:00 Uhr. Restaurant “Allee-Stüberl”, Pappelallee 22.

Und die Themen…

… bestimmen die Bürgerinnen und Bürger. Schließlich heißt es “Bürgersprechstunde”.

Mein Dank geht an den OV Nord der Münchner Grünen, vor allem an Christine, die die Wirte vor Ort dafür gewinnen konnte. Und natürlich an die Wirte, bei denen wir zu Gast sein dürfen.

Ich bin gespannt, was die Feldmochinger bewegt und worüber sie reden möchten. Bericht folgt!

Die Spannung steigt: die Listenaufstellung naht. Morgen wählen wir die Liste für den Oberbayerischen Bezirkstag. Am Sonntag dann die Reihenfolge der oberbayerischen Kandidierenden für den Landtag. Die Bewerbungen versprechen ein spannendes Wochenende, das sah auch die SZ so.

Meine Bewerbung für einen Platz auf der Landtagsliste

finden Sie als Link und natürlich gleich hier. Danke an alle, die mir für Sonntag die Daumen drücken!

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

stellt Euch vor, es gibt Arbeit, und jedeR wäre fair bezahlt.

Stellt Euch vor, es ist Schule, und jedeR kommt mit.

Stellt Euch vor, es ist Wahl, und jedeR geht hin.

Dann wären meine politischen Ziele schon mal gut erfüllt:

Faires Wirtschaften heißt: Bewusstseinswandel!

Wir brauchen ein neues Bewusstsein in der Wirtschaftswelt, unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Faires Wirtschaften heißt für mich faire Bezahlung, gleiche Chancen für Männer und Frauen, für Vollzeit- und Teilzeitkräfte, für Eltern und Kinderlose. Ganz vorn steht für mich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und das geht weit über die Kinderbetreuung hinaus.

Das ist auch eine Frage der Einstellung in den Köpfen, eine Frage der Anerkennung von MitarbeiterInnen, die noch einen Zweitjob „Betreuung“ in der eigenen Familie haben. Und das gilt für jede Form von Engagement und Verpflichtung außerhalb des Arbeitsplatzes.

Gesellschaftliche Verantwortung tragen nicht nur Unternehmen, sondern auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Wahlkampf möchte ich dafür werben, dieser Verantwortung bedingungslos nachgehen zu können.

Hier will ich Lösungen, die zum Leben passen. Weg vom „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“, hin zu „Meine Fußball-Schützlinge, mein Pflege-Opa, meine Vorlese-Kinder“.

Moderne Bildungspolitik ist: Kindgerecht!

Als Mutter von zwei Kindern im Grundschulalter bin ich derzeit hautnah dran an der bayerischen Schulpolitik – und im wahrsten Sinn des Wortes „betroffen“. Ich möchte mich für ein Bildungssystem einsetzen, dass individuelles Lernen zulässt und fördert. Längeres gemeinsames Lernen steht ganz oben auf meiner Wunschliste – und auf der meiner Kinder.

Und ich will ein bayerisches Schulsystem, das jedem Kind gleiche Chancen bietet und eine bestmögliche Entwicklung zulässt, egal wo es herkommt, was seine Eltern beruflich machen oder welchen Nachnamen es hat. Mit dem kürzlich beschlossenen Betreuungsgeld und dem Geeier um die Studiengebühren hat die CSU ja deutlich gezeigt, was sie von fairen Bildungschancen für alle hält. Nämlich nichts. Und das müssen wir ändern!

Und was die nicht-gymnasialen Schularten betrifft: Es gibt ein Leben ohne Abitur. Und es ist absolut lebenswert und gesellschaftsfähig. Jedes Kind, das ein Gymnasium besuchen will, soll das können. Unabhängig von Anschrift, Elternhaus und Familiennamen. Aber nicht jedes Kind soll auf ein Gymnasium müssen, nur weil der gesellschaftliche Druck vermeintlich keine andere Schulform zulässt!

Lebendige Demokratie braucht: Hohe Wahlbeteiligung!

Drei Wahlen, drei Systeme. Das macht es nicht leichter. Aber: Wir brauchen jede Stimme! Ich will um jede Stimme werben, und in meinem Stimmkreis Moosach vor allem Erst- und NichtwählerInnen von grüner Politik überzeugen. Wir können die Menschen mobilisieren, wir können sie mit unseren Argumenten erreichen, und wir können sie für unsere Politik gewinnen.

Und last but not leat: Lasst uns daran arbeiten, dass jedeR wählen darf, der/die wählen will!

Ich hab richtig Lust auf diesen Wahlkampf und bitte Euch dafür um Eure Unterstützung.

Mit herzlichen Grüßen
Heidi Schiller

Persönlich: 39 Jahre alt,
seit 12 Jahren in festen Händen, zwei Kinder (9 und 7 Jahre).

Beruflich: Diplom-Kauffrau mit 15 Jahren Berufserfahrung. Seit fünf Jahren selbständige Sozialunternehmerin: Stromversorgung mit Erneuerbaren im ländlichen Westafrika.

Politisch: Geboren in der DDR, politisiert mit der „Wende“ 1989. Seit 2010 bei den Grünen (KV München). Beisitzerin im Vorstand OV Westend-Laim, aktives Mitglied in den (L)AKs Wirtschaft und Bildung, Initiatorin des AK Grün. Direktkandidatin im Stimmkreis 105 – München Moosach.

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