25.01.2013

Auf geht’s zur Listenaufstellung

Die Spannung steigt: die Listenaufstellung naht. Morgen wählen wir die Liste für den Oberbayerischen Bezirkstag. Am Sonntag dann die Reihenfolge der oberbayerischen Kandidierenden für den Landtag. Die Bewerbungen versprechen ein spannendes Wochenende, das sah auch die SZ so.

Meine Bewerbung für einen Platz auf der Landtagsliste

finden Sie als Link und natürlich gleich hier. Danke an alle, die mir für Sonntag die Daumen drücken!

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

stellt Euch vor, es gibt Arbeit, und jedeR wäre fair bezahlt.

Stellt Euch vor, es ist Schule, und jedeR kommt mit.

Stellt Euch vor, es ist Wahl, und jedeR geht hin.

Dann wären meine politischen Ziele schon mal gut erfüllt:

Faires Wirtschaften heißt: Bewusstseinswandel!

Wir brauchen ein neues Bewusstsein in der Wirtschaftswelt, unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Faires Wirtschaften heißt für mich faire Bezahlung, gleiche Chancen für Männer und Frauen, für Vollzeit- und Teilzeitkräfte, für Eltern und Kinderlose. Ganz vorn steht für mich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und das geht weit über die Kinderbetreuung hinaus.

Das ist auch eine Frage der Einstellung in den Köpfen, eine Frage der Anerkennung von MitarbeiterInnen, die noch einen Zweitjob „Betreuung“ in der eigenen Familie haben. Und das gilt für jede Form von Engagement und Verpflichtung außerhalb des Arbeitsplatzes.

Gesellschaftliche Verantwortung tragen nicht nur Unternehmen, sondern auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Wahlkampf möchte ich dafür werben, dieser Verantwortung bedingungslos nachgehen zu können.

Hier will ich Lösungen, die zum Leben passen. Weg vom „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“, hin zu „Meine Fußball-Schützlinge, mein Pflege-Opa, meine Vorlese-Kinder“.

Moderne Bildungspolitik ist: Kindgerecht!

Als Mutter von zwei Kindern im Grundschulalter bin ich derzeit hautnah dran an der bayerischen Schulpolitik – und im wahrsten Sinn des Wortes „betroffen“. Ich möchte mich für ein Bildungssystem einsetzen, dass individuelles Lernen zulässt und fördert. Längeres gemeinsames Lernen steht ganz oben auf meiner Wunschliste – und auf der meiner Kinder.

Und ich will ein bayerisches Schulsystem, das jedem Kind gleiche Chancen bietet und eine bestmögliche Entwicklung zulässt, egal wo es herkommt, was seine Eltern beruflich machen oder welchen Nachnamen es hat. Mit dem kürzlich beschlossenen Betreuungsgeld und dem Geeier um die Studiengebühren hat die CSU ja deutlich gezeigt, was sie von fairen Bildungschancen für alle hält. Nämlich nichts. Und das müssen wir ändern!

Und was die nicht-gymnasialen Schularten betrifft: Es gibt ein Leben ohne Abitur. Und es ist absolut lebenswert und gesellschaftsfähig. Jedes Kind, das ein Gymnasium besuchen will, soll das können. Unabhängig von Anschrift, Elternhaus und Familiennamen. Aber nicht jedes Kind soll auf ein Gymnasium müssen, nur weil der gesellschaftliche Druck vermeintlich keine andere Schulform zulässt!

Lebendige Demokratie braucht: Hohe Wahlbeteiligung!

Drei Wahlen, drei Systeme. Das macht es nicht leichter. Aber: Wir brauchen jede Stimme! Ich will um jede Stimme werben, und in meinem Stimmkreis Moosach vor allem Erst- und NichtwählerInnen von grüner Politik überzeugen. Wir können die Menschen mobilisieren, wir können sie mit unseren Argumenten erreichen, und wir können sie für unsere Politik gewinnen.

Und last but not leat: Lasst uns daran arbeiten, dass jedeR wählen darf, der/die wählen will!

Ich hab richtig Lust auf diesen Wahlkampf und bitte Euch dafür um Eure Unterstützung.

Mit herzlichen Grüßen
Heidi Schiller

Persönlich: 39 Jahre alt,
seit 12 Jahren in festen Händen, zwei Kinder (9 und 7 Jahre).

Beruflich: Diplom-Kauffrau mit 15 Jahren Berufserfahrung. Seit fünf Jahren selbständige Sozialunternehmerin: Stromversorgung mit Erneuerbaren im ländlichen Westafrika.

Politisch: Geboren in der DDR, politisiert mit der „Wende“ 1989. Seit 2010 bei den Grünen (KV München). Beisitzerin im Vorstand OV Westend-Laim, aktives Mitglied in den (L)AKs Wirtschaft und Bildung, Initiatorin des AK Grün. Direktkandidatin im Stimmkreis 105 – München Moosach.

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