LTW 2013

Grüne Direktkandidatin für München-Moosach.

Es ist meine erste Kandidatur für den Landtag, neben eigener Firma und Familie. Drei Dinge liegen mir besonders am Herzen: Faires Wirtschaften, kindgerechte Bildung und eine lebendige Demokratie.

Faires Wirtschaften heißt: Bewusstseinswandel!

Wir brauchen ein neues Bewusstsein in der Wirtschaftswelt, unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Faires Wirtschaften heißt für mich faire Bezahlung, gleiche Chancen für Männer und Frauen, für Vollzeit- und Teilzeitkräfte, für Eltern und Kinderlose. Ganz vorn steht für mich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und das geht weit über die Kinderbetreuung hinaus. Das ist auch eine Frage der Einstellung in den Köpfen, eine Frage der Anerkennung und der Wertigkeit für MitarbeiterInnen, die noch einen Zweitjob „Betreuung“ in der eigenen Familie haben. Und das gilt für jede Form von Engagement und Verpflichtung außerhalb des Arbeitsplatzes.

Gesellschaftliche Verantwortung tragen nicht nur Unternehmen, sondern auch und vor allem deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Wahlkampf möchte ich dafür werben, dieser Verantwortung bedingungslos nachgehen zu können.

Moderne Bildungspolitik ist: Kindgerecht!

Als Mutter von zwei Kindern im Grundschulalter bin ich derzeit hautnah dran an der bayerischen Schulpolitik – und im wahrsten Sinn des Wortes „betroffen“. Das ist auch ein Grund, aktiv in diesen Wahlkampf zu ziehen. Ich möchte mich für ein Bildungssystem einsetzen, dass individuelles Lernen zulässt und fördert. Längeres gemeinsames Lernen steht ganz oben auf meiner Wunschliste – und auf der meiner Kinder.

Und ich will ein bayerisches Schulsystem, das jedem Kind gleiche Chancen bietet und eine bestmögliche Entwicklung zulässt, egal wo es herkommt, was seine Eltern beruflich machen oder welchen Nachnamen es hat. Mit dem kürzlich beschlossenen Betreuungsgeld und dem Geeier um die Studiengebühren hat die CSU ja deutlich gezeigt, was sie von fairen Bildungschancen für alle hält. Nämlich nichts. Und das müssen wir ändern!

Und was die nicht-gymnasialen Schularten betrifft: Es gibt ein Leben ohne Abitur. Und es ist absolut lebenswert und gesellschaftsfähig. Jedes Kind, das ein Gymnasium besuchen will, soll das können. Unabhängig von Anschrift, Elternhaus und Familiennamen. Aber nicht jedes Kind soll auf ein Gymnasium müssen, nur weil der gesellschaftliche Druck vermeintlich keine andere Schulform zulässt!

Lebendige Demokratie braucht: Hohe Wahlbeteiligung!

In Gesprächen an den Infoständen wird mir oft klar: Viele halten das “Kreuzchensetzen” aller paar Jahre für wenig zielführend. “Bringt doch nichts, eh alle gleich” – gesteigertes Interesse an den eigenen VolksvertreterInnen sieht anders aus. Dabei wollen viele Menschen eine andere Politik. Für den Wechsel brauchen wir jede Stimme! Ich will um jede Stimme werben, und in meinem Stimmkreis Moosach vor allem Erst- und NichtwählerInnen von grüner Politik überzeugen.